Eine Selbstverständlichkeit, sollte man denken, aber wie wir alle wissen, ist das leider nicht so. Weltweit nicht, aber auch bei uns in Deutschland nicht.
Die UN-Kinderrechtskonvention besagt im Originalwortlaut, dass jedes Kind ein Recht auf »das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit« hat. Wir denken dabei sofort an medizinische Versorgung, die natürlich wichtig ist und bei uns in Deutschland i.d.R. gewährleistet ist. Gemeint ist aber auch die psychische Gesundheit und Geborgenheit, die durch viele Umstände beeinträchtigt bzw. gefährdet sein kann. Wir im Aachener Kinderschutzbund versuchen auf vielfältige Weise, dieses Kinderrecht für alle Kinder umzusetzen.

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt für alle Kinder unter 18 Jahren und besteht aus insgesamt 54 Artikeln. Basis der Konvention sind vier Grundprinzipien: das Diskriminierungsverbot, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung, das Beteiligungsrecht und der Vorrang des Kindeswohls.


In Deutschland gilt die Kinderrechtskonvention seit 1992. Damit hat Deutschland sich verpflichtet, dem Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes, kurz Kinderrechteausschuss, gemäß Artikel 44 regelmäßig Berichte über die Umsetzung der Kinderrechte und die dabei erzielten Fortschritte vorzulegen.
Aus Anlass des Geburtstags  "30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention" stellen wir auf dieser Seite jeden Monat ein Kinderrecht vor - bis zum 20.11.2019, dem Tag, an dem sich die Annahme der Konvention jährt.

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