• Die meisten Kinder  haben den Zugang zu Informationen und gehen verantwortungsvoll damit um
  • Die Eltern sind wichtige Vorbilder in der Mediennutzung
  • Zum Recht auf Information gehört unmittelbar auch das Recht, seine Meinung frei zu äußern

Ob durch Bücher oder Zeitungen, durch Radio, Fernsehen oder das Internet: Kinder dürfen sich frei informieren. So steht es in der UN-Kinderrechtskonvention. Dieses Recht ist in Deutschland im Alltag der meisten Jungen und Mädchen angekommen. Vielen Kindern steht eine breite Palette an Medien zur Verfügung, allen voran das Internet. Fast alle haben potentiell die Möglichkeit, zu Hause im World Wide Web zu surfen.

Nach Angaben der KIM-Studie 2018 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest gehören gut zwei Drittel aller Sechs- bis 13-Jährigen zu den Internetnutzern. Mit zehn bis elf Jahren sind es bereits vier von fünf Kindern und bei den Zwölf- bis 13-Jährigen nehmen mit 94 Prozent fast alle Kinder Online-Dienste in Anspruch. Digitale Medien spielen in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen eine sehr viel größere Rolle als bei den Älteren. Es ist daher für sie besonders wichtig zu lernen, die Spreu vom Weizen trennen zu können: Was sind "fake news", auf welche Informationen kann ich mich verlassen? Wo gibt es Quellen, die Informationen für mich verständlich aufbereiten?

Kinder lernen in allen Lebensbereichen vor allem durch das Vorbild, das ist auch im Umgang mit den Medien nicht anders. Eltern sollten daher nicht auf Regeln bestehen, die sie selbst nicht einhalten möchten oder können.  Die Vermittlung von Medienkompetenz muss zudem ein fester Bestandteil der Ausbildung aller pädagogischen Berufe sein. Der Kinderschutzbund Aachen freut sich sehr darüber, dass die Kinder und Jugendlichen ihr Recht auf Information wahrnehmen und ihre berechtigte Kritik z.B. an der Klimapolitik auch laut äußern.

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